Ende der Einsamkeit – Triptychon Teil 03

Zitat aus „Vom Ende der Einsamkeit“  von Benedict Wells | Diogenes Verlag AG Zürich | 24. Februar 2016 | Seite 299, Seite 322, Seite 327, Seite 339 

gefertigt 2017, 150 cm x 90 cm,  Acryl, Bristolkarton, Preis auf Anfrage


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· Das Leben ist kein Nullsummenspiel. Es schuldet einem nichts, und die Dinge passieren, wie sie passieren.

Manchmal gerecht, so dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man an allem zweifelt.

Ich zog dem Schicksal die Maske vom Gesicht und fand darunter nur den Zufall.

· Ein letztes großes Durcheinander von Gedanken und Gefühlen, wirrer Furcht und Zuversicht,

während es auch schon mit ihr davonflog, überraschend schnell und fremd und unendlich weit weg.

· Ich versuche, mich mit diesem Gedanken zu trösten, aber ich fühle ihn noch nicht.

Und ich kann nur glauben, was ich fühle.

· „Es ist … Wir sind von Geburt an auf der Titanic.“ Mein Bruder schüttelt den Kopf,

er fühlt sich bei solchen Reden unwohl. „Was ich sagen will: Wir gehen unter, wir werden das hier nicht überleben,

das ist bereits entschieden. Nichts kann das ändern. Aber wir können wählen, ob wir schreiend und panisch umherlaufen

oder ob wir wie die Musiker sind, die tapfer und in Würde weiterspielen, obwohl das Schiff versinkt. …“