Konnte ich Ihr Interesse an meinen Arbeiten wecken?

Das freut mich. Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf. Meine Skulpturen und Reliefs sind käuflich zu erwerben.

Oder habe Sie einen speziellen Ort, den Sie gerne mit einer persönlichen Skulptur versehen wollen. Sprechen Sie mich an. Sie liefern Rahmenbedingungen für eine Sprachinstallation, ein -relief oder eine -skulptur bis hin zum Wortmodel und ich werde Ihnen entsprechend nach Besichtigung meine Ideen präsentieren und in Abstimmung mit Ihnen einen neuen Hybrid aus Kunst und Design erstellen.


Zum Anfang meiner Leidenschaft für Buchstaben

Die Sache mit dem E in der Suppe

Nach langer Materialsuche, wie man die Buchstabenwolken, -formen und -gebilde, die beim Lesen entstehen, in Sprachskulpturen sichtbar machen kann, bin ich über ein Material gestolpert, was vielen vielleicht bekannt ist. Grundsätzlich hatte ich die Idee durch Laserschneiden die Buchstaben vorbereiten zu lassen, um sie dann zu formen. Leider bin ich in Größe und Material immer wieder an Herstellungsgrenzen gestoßen, bis ich in den Vorbereitungen zu einem Vormodell auf Umwegen die in Vergessenheit geratenen Buchstabensuppennudel gefunden habe.

In einem 250g Packet befindet sich das Alphabet plus Zahlen, unsortiert, allerdings ohne die Umlaute Ä, Ö und Ü. Das Problem an einer Packung ist, dass sich die Anzahl der Einzelbuchstaben nicht proportional zum Gebrauch in der deutschen Sprache verhält. Das bedeutet, dass in einer normalen Packung zwar 250g Buchstaben sind, aber leider genauso viele Zs wie Es. Die Anfrage an die Nudelhersteller hat leider auch zu keiner besseren Lösung geführt – Ich muss die Buchstabenmenge von 250g weiterhin einzeln sortieren. Die Vorsortierung der Arbeit an einer Sprachskulptur ist daher etwas mühselig, gehört aber zum Prozess, wie das Zählen der Einzelbuchstaben im Originaltext.

Erst wenn die erforderliche Buchstabenmenge stimmt, kann ich mit dem Modellieren beginnen.

Mit Essen spielt man nicht

Ich bin mir nicht sicher, ob man das so grundsätzlich sagen sollte. Ich sehe aber auch den verschwenderischen Irrsinn von Nahrung in der westlichen Welt. In den letzten Jahren habe ich viele 250g Tüten Buchstabensuppennudeln gekauft und verarbeitet, weil sie schönes Modelliermaterial sind. Darf man das? Ist das moralisch zu vertreten? Kultur ist auch wichtige Nahrung für die geistige Entwicklung des Menschen, oder? Eine Antwort auf diese Fragen, habe ich für mich noch nicht gefunden, und versuche meinen Nahrungsmittel-/ Nudelverbrauch für die Arbeiten so gering, wie möglich zu halten, und versuche an anderer Stelle Wiedergutmachung zu leisten.